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Stand April 2010
Kurzchronik der
Gemeinde München – Laim
Nachdem Prinzregent Luitpold im Jahr 1906 ein Dekret
herausgegeben hatte, das den neuapostolischen Christen
in München „die freie
Ausübung des Privatgottesdienstes“ gestattete, wurden in München eine Reihe
neuapostolischer Gemeinden gegründet.
Aber erst im September 1952 bekam auch München-Laim seine
eigene
Versammlungsstätte, indem ein Nebenraum der
Gaststätte „Aindorfer Hof“ in der Aindorferstraße angemietet
werden
konnte.
38 in Laim wohnhafte Mitglieder, die bisher zur Gemeinde
Pasing gehört hatten, konnten nach Laim überwiesen
werden. Dadurch konnte sich
schon im darauf folgenden Jahr 1953 ein Gemeindechor unter der Leitung von Bruder
Roth formieren.
Bezirksapostel Startz übertrug 1955 dem neu zugezogenen
Priester Helmut Lecker das Amt des
Gemeinde-Evangelisten und Vorstehers für die
wachsende Gemeinde (1958 das Hirtenamt).
Es folgten als
Vorsteher: Bezirksältester Hans Sponsel
(Interimsvorsteher für ein Jahr), Evangelist Hans Emler und Evangelist
Heinz
Birk-Striebel. Heutiger Vorsteher ist Hirte Steffen Reiss.
Der jetzige Standort der Kirche München-Laim in der Helmpertstraße
7 wurde 1956 von der Neuapostolischen
Kirche Bayern erworben und zunächst den
nach dem Krieg knappen Mitteln entsprechend mit einer Notkirche in
Barackenbauweise bebaut, in der die inzwischen 101 Seelen den Gottesdienst
besuchen konnten.
Am 25.10.1974 wurde das Gotteshaus in seiner heutigen Form
durch Bezirksapostel Startz geweiht. Es fasst ca.
550 Sitzplätze und wurde mit
einer dem damaligen neuesten Stand entsprechenden Übertragungsanlage
ausgestattet, über die die Glaubensgeschwister auch aus den umliegenden
Gemeinden die Gottesdienste des
Stammapostels aus allen Kontinenten mit
verfolgen konnten. Das Gebäude fungiert bis heute als Zentralkirche für
besondere Gottesdienste im Kirchenbezirk München-Nord.
Am 9. September 2007 wurden die Gemeinden München-Pasing und
München-Laim am Standort Laim
zusammengelegt, um die Zusammenarbeit in den
Bereichen Seelsorge, Musik, Kinder- und Jugendarbeit sowie
Seniorenbetreuung zu
optimieren. Die Gemeinde zählt aktuell ca. 230 Mitglieder.
Auf dem bestehenden
Kirchplatz soll das nun beinahe 40 Jahre
alte Gebäude demnächst durch
eine Zentralkirche ersetzt werden.
irb
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